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Bundesgymnasium Döbling
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Das Döblinger Gymnasium, auch G19 oder früher BG XIX genannt, ist eine öffentliche höhere Schule im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling. Es befindet sich in der Gymnasiumstraße 83 und pflegt seit seiner Gründung eine humanistische Tradition mit Latein- und Altgriechischunterricht. Die Schule wurde 1885 ins Leben gerufen und zählt zwei Nobelpreisträger zu ihren Absolventen. Die Geschichte des Gymnasiums reicht bis 1880 zurück, als sich ein Verein für den Bau einer Schule in Ober-Döbling gründete. Nach anfänglichen Provisorien in der Volksschule Pantzergasse entstand 1887 ein eigenes Schulgebäude nach Plänen des Architekten Karl Hinträger. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Einrichtung von einem Untergymnasium zu einer vollwertigen Schule unter staatlicher Leitung. Nach Kriegszeiten und Umbenennungen wurde sie schließlich zum humanistischen Gymnasium mit neusprachlichem Zweig. Heute bietet das Gymnasium ein breites Bildungsangebot mit Schwerpunkten auf klassischen Sprachen, historisch-politischer Bildung, Naturwissenschaften und sprachlicher Ausdrucksfähigkeit. Es zeichnet sich durch eine überschaubare Anzahl an Klassen und Schülern aus. Ein besonderer Erfolg war der Gewinn des Bundeswettbewerbs der Österreichischen Chemieolympiade durch einen Schüler im Jahr 2012/2013.
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