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Walschleben
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Walschleben liegt im thüringischen Landkreis Sömmerda, eingebettet zwischen der Gera und dem Walschberg. Der Ort ist etwa zehn Kilometer vom Stadtzentrum Erfurts entfernt und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Gera-Aue. Die Landschaft um den Ort ist geprägt von flachen Tälern und sanften Hügeln, die sich bis zum Flussgebiet der Gera erstrecken. Die Gemeinde ist von mehreren Dörfern umgeben, darunter Elxleben und Andisleben. Walschleben wurde urkundlich erstmals 973 erwähnt und soll um 300 n. Chr. von einem Mönch namens Walo besiedelt worden sein. Der Ort war mehrfach von Pestepidemien betroffen, darunter 1322 und 1683. Im 15. Jahrhundert war Walschleben Teil einer Vogtei mit 16 Dörfern. Nach der Reformation wurde der Ort evangelisch, und im 18. Jahrhundert gehörte er zum Erfurtischen Amt Gispersleben. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von verschiedenen Herrschaftswechseln und militärischen Ereignissen, darunter die Besetzung durch US-amerikanische Truppen im Zweiten Weltkrieg. Walschleben ist bekannt für die 1495 errichtete St. Crucis Kirche, ein bedeutendes Baudenkmal mit polygonalem Chor und Westturm. Vor der Kirche steht ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen beider Weltkriege. Zahlreiche historische Hofstätten prägen das Ortsbild. Zudem gibt es eine staatliche Grundschule, eine Bibliothek und einen Kindergarten. Der Ort ist gut mit der Bahn und den Bundesstraßen verbunden und verfügt über einen Radweg entlang der Gera. Der Fußballverein SV Empor Walschleben spielt auf einem ortseigenen Sportplatz.
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- Einwohner
- 1.795
- Fläche
- 16,87 km²
- Seehöhe
- 160 m
- Bezirk
- Landkreis Sömmerda
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