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Parc océanique Cousteau

Museum in Frankreich

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Der Parc océanique Cousteau war ein ehemaliger ozeanografischer Park in Paris, der im Forum des Halles im Untergeschoss -3 gelegen war. Er wurde 1989 eröffnet und 1992 geschlossen. Der Park bot keine lebenden Tiere, sondern rekonstruierte Meereslandschaften und zeigte Dokumentationen von Jacques-Yves Cousteau. Der Park umfasste eine Fläche von 8.000 m², wobei 5.000 m² für Besucher genutzt wurden. Der Park war mit einem symbolischen Mietpreis von 100 Francs pro Jahr an die Stadt Paris vermietet. Die Erwartung war, jährlich 800.000 Besucher zu ziehen, doch die tatsächliche Besucherzahl lag unter dem Ziel. 1990 wurden nur 25 Millionen Francs (3,8 Millionen Euro) Umsatz erzielt, obwohl die Besucherzahlen während der Ferien besonders hoch waren. Die finanzielle Situation verschlechterte sich, und der Park musste 1991 in Insolvenz gehen. Besucher konnten sich in einem schwebenden Gang durch die Rekonstruktionen der Meereswelt bewegen. Der Park war Teil eines größeren Komplexes, der später zum UGC Ciné Cité Les Halles wurde. Nach der Schließung wurde der Park abgerissen, und einige Elemente wie das Schwebesystem wurden an andere Attraktionen weitergegeben. Der Park gilt als Beispiel für einen fehlgeschlagenen Marketingversuch in der Tourismusbranche.

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Art
Museum, Ehemalige Entität, Themenpark
Ort
1. Arrondissement von Paris
Adresse
place de la Rotonde

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