Burg Kutin
Burg in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
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Die Burg Kutin, auch als Burg Quetzin bekannt, ist eine abgegangene spätslawische Inselburg auf der Kohlinsel im Plauer See bei Plau am See. Sie war Teil des Stammes der Warnower und gilt als Hauptburg (Gauburg). Die Anlage liegt größtenteils unter Wasser, da der heutige Wasserspiegel um zwei Meter höher ist als in der Slawenzeit. Die Insel erhielt ihren Namen durch den Kohlanbau im 19. Jahrhundert. Die Burg wurde erstmals 12. Jahrhundert in den deutschen Quellen als „Castrum Cutsin“ erwähnt. Die dreijährigen Untersuchungen von 2000 bis 2003 ergaben Bauphasen ab 1024. Der Wall bestand aus Holzkästen mit Erde. Münzen aus der Zeit um 1080 sowie Glasperlen und Keramikreste wurden gefunden. Die Burg wurde 1132 erneuert und 1164 durch Pribislaw eingenommen. Die Burganlage wurde 1164 von Pribislaw eingenommen und verlor nach 1225 an Bedeutung, als die Siedlung Plau am See entstand. Die Insel blieb bis zur Ersten Mecklenburgischen Hauptlandesteilung 1234 im Besitz der Herren von Werle. Die Burg ist heute ein archäologisches Fundplatz und Teil der Geschichte der slawischen Inselnutzungen.
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- Art
- Burg
- Ort
- Plau am See
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