📷 Image: Marie Čcheidzeová · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Dřevěnky na Borku
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Dřevěnky na Borku sind zwei erhaltene, um 1875 errichtete Arbeiterhäuser der Třinecké železárny im Stadtteil Starý Borek von Třinec, eingebettet in eine ehemalige Bergarbeiterkolonie. Die roubenky, also Blockhäuser aus Fichtenholz, stehen auf einem Hügel etwa 800 Meter östlich des Bahnhofs und sind Teil eines kleinen Freilichtmuseums. Die beiden Häuser mit den Hausnummern 116 und 117 sind die letzten ihrer Art in der Region und wurden 2003 unter Denkmalschutz gestellt. Das Museum zeigt das Leben der Arbeiterfamilien in den ersten Jahrzehnten der Eisenwerke, als Třinec durch den Bau der Košicko-bohumínská dráha und die Expansion der Hüttenwerke stark wuchs. Die Häuser waren ursprünglich für je vier Familien konzipiert, jede mit eigenem Eingang, Küche, Schlafraum und Keller. Die Bewohner, oft aus den Beskiden oder weiter entfernten Gebieten wie Galizien zugewandert, nannten sich scherzhaft „Baňkoři“ nach den Blechdosen, in denen sie ihre Mahlzeiten zur Arbeit trugen. Vor Ort kann man durch die originalgetreu eingerichteten Wohnungen der Häuser 116 und 117 gehen, die jeweils eine Epoche des 20. Jahrhunderts widerspiegeln. Der umliegende Garten mit Schuppen und Stallungen veranschaulicht die Selbstversorgung der Familien. Die Anlage ist Teil der grenzüberschreitenden Route „Po stopách dřeva, železa a lidí“, die historische Industriekultur im tschechisch-polnischen Grenzgebiet dokumentiert.
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- Art
- Museum, Freilichtmuseum
- Ort
- Třinec
- Erbaut
- 1878
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