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Góis

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Góis liegt im Distrikt Coimbra, etwa 45 km östlich der Hauptstadt. Der Ort befindet sich am Rande der Serra da Lousã, eines Ausläufers des Iberischen Scheidegebirges. Er grenzt an mehrere andere Gemeinden und Kreise, darunter Arganil und Pampilhosa da Serra. Die Region um Góis ist geprägt von einer natürlichen Landschaft, die von Wäldern und flachen Ebenen geformt ist. Die Gegend ist bekannt für ihre traditionelle Schieferbauweise und alte Dörfer.

Góis wurde erstmals 1113 erwähnt und erhielt 1352 Stadtrechte. Im 16. Jahrhundert wurde die Stadt erneuert und erweitert. In der Zeit der napoleonischen Invasionen erlitt Góis 1810 Plünderungen. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt durch die Errichtung eines Wasserkraftwerks und einer Papierfabrik wirtschaftlich gestärkt. Die Stadt spielte auch eine Rolle in der Wolframförderung, die nach dem Zweiten Weltkrieg abnahm. Die Papierfabrik blieb bis 1992 aktiv und gab später ihre Stromerzeugung an eine private Firma ab.

Góis ist bekannt für seine vielen denkmalgeschützten Bauwerke, darunter die Igreja Paroquial de Góis und die Renaissance-Brücke aus dem 15. Jahrhundert. Der historische Ortskern und verschiedene alte Dörfer sind unter Denkmalschutz. Die Region umfasst auch mehrere Schieferdörfer, die Teil der Aldeias do Xisto sind. Wanderwege führen durch die waldreiche Natur und zeigen die Traditionen der Region. Die Stadt hat auch Städtepartnerschaften mit Ravensburg, Oroso und São Paulo.

Sources (1)
Einwohner
4.260
Fläche
263,3 km²
Bezirk
Coimbra

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