📷 Image: Folker Silge (Piekfrosch) · Public domain · Wikimedia Commons
Dallgow-Döberitz
amtsfreie Gemeinde in Brandenburg
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Dallgow-Döberitz ist eine amtsfreie Gemeinde im Landkreis Havelland in Brandenburg. Sie liegt im Osten des Kreises und grenzt im Norden an Falkensee, im Osten an Berlin, im Süden an Potsdam und im Westen an Wustermark. Das Gemeindegebiet umfasst mehrere Ortsteile, darunter Seeburg und Döberitz, und wird größtenteils von der Döberitzer Heide geprägt. Die Gemeinde hat eine bedeutende militärgeschichtliche Bedeutung. Der Truppenübungsplatz Döberitz wurde 1892–1895 errichtet und prägte das Erscheinungsbild des Ortes über Jahrzehnte. Einige ehemalige Militärbauten wie die Alte Post und die Offiziershäuser werden heute zivil genutzt. Das Gelände ist heute ein Naturschutzgebiet. Zudem war Döberitz bis in die 1990er Jahre ein Teil des olympischen Dorfs für die Sommerspiele 1936, das heute als Ruine existiert. In Döberitz und Dallgow gibt es historische Gebäude wie die Döberitzer Kirche, die im 17. Jahrhundert errichtet wurde. Die ehemalige Dorfstelle wurde nach dem Zweiten Weltkrieg enteignet und später als Wildnis-Kernzone der Heinz Sielmann Stiftung unter Schutz gestellt. Die alte Haupt-Zufahrtsstraße ist heute als Wanderweg erhalten. Die Region ist auch durch ihre militärische Nutzung bekannt, darunter Flugplätze und Kasernen, die bis in die Zeit des Nationalsozialismus genutzt wurden.
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- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Havelland
- Seehöhe
- 37 m
- Website
- https://www.dallgow.de/
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