Palacio de la Aljafería
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Der Palacio de la Aljafería steht in Zaragoza, außerhalb der römischen Altstadt. Er entstand im 11. Jahrhundert, zwischen 1065 und 1081, als Residenz der Hudiden-Herrscher der Taifa von Zaragoza; Bauherr war al-Muqtadir, der ihn Qasr al-Surur nannte, Palast der Freude. Die Aljafería ist das einzige erhaltene Großbauwerk hispano-muslimischer Architektur aus der Taifenzeit und hat spätere Stile geprägt, die almoravidische und die almohadische Baukunst. Nach der christlichen Eroberung durch Alfons I. im Jahr 1118 wurde sie Residenz der aragonesischen Könige; die Katholischen Könige bauten sie zwischen 1488 und 1495 um, unter Philipp II. und Karl III. folgten militärische Umbauten. Zwischen 1985 und 1998 legte eine Restaurierung die mittelalterliche Substanz unter den späteren Einbauten wieder frei. Im Inneren liegen der Salón Dorado als Thronsaal, die kleine Palastmoschee mit ihrem Mihrab und der Patio de Santa Isabel, um den sich die gesamte Anlage ordnet. Seit 1987 tagen hier die Cortes de Aragón, das Regionalparlament. 1986 nahm die UNESCO die Mudéjar-Teile des Baus im Rahmen der Mudéjar-Architektur Aragóns in die Welterbeliste auf.
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