Landmarks · Bollwiller

Bollwiller

französische Gemeinde im Elsass

Bollwiller
Rauenstein CC BY-SA 2.5

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Bollwiller liegt in der Oberrheinebene des Départements Haut-Rhin, in der Region Grand Est. Die Gemeinde befindet sich zwischen Mülhausen im Süden und Colmar im Norden, in der Nähe von Guebwiller. Das Gebiet wird vom Lohbach und seinem Zufluss Wuenheim durchquert. Die Gemeinde ist von der Bahnstrecke Strasbourg–Basel begrenzt und verfügt über eine Buslinie, die sie mit Mülhausen und Guebwiller verbindet.

Bollwiller wurde erstmals 737 als Baltovilare erwähnt und gehörte bis 1918 zum Deutschen Reich. Die Gemeinde war Teil des Kreises Gebweiler im Bezirk Oberelsaß. Im 18. Jahrhundert gründete Jean Baumann eine bedeutende Baumschule, die zur Kultivierung von Pflanzen wie der Bollweiler Birne beitrug. Die jüdische Gemeinde wurde im Spätmittelalter bezeugt, und eine Synagoge wurde 1672 errichtet, später vergrößert und im Zweiten Weltkrieg beschädigt.

Bollwiller ist bekannt für seine historischen Bauwerke, darunter die Synagoge, die nach Restaurierung weiterhin genutzt wird. Die Gemeinde zählt Persönlichkeiten wie Alphonse Baumann, einen Maler, und Conrad von Rosen, der als Marschall von Frankreich starb. Amélie Zurcher gilt als Begründerin des Kali-Bergbaus in der Region. Die Gemeinde hat eine reiche kulturelle und historische Prägung.

Sources (2)
Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Département Haut-Rhin
Seehöhe
265 m

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