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Abbaye du Paraclet des Champs
Kloster in Frankreich
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Das Kloster Paraclet ist eine ehemalige Zisterzienserinnenabtei in der Gemeinde Cottenchy im Département Somme, Region Hauts-de-France. Es wurde 1218 an der Stelle der Eremitage der Heiligen Ulphe gegründet und von Enguerrand II. de Boves initiiert. Die ersten Äbtissinnen waren seine Töchter Marguerite und Isabelle. Im 16. Jahrhundert mussten die Nonnen vor spanischen Truppen fliehen, und die Abtei wurde 1790 geschlossen. Das Kloster hat heute nur ein Wohngebäude aus dem 18. Jahrhundert erhalten, das frühere Haus der Äbtissin. Zudem sind verschiedene Goldschmiedearbeiten im Schatz der Kathedrale von Amiens aufbewahrt, darunter das Kreuz von Paraclet aus dem 13. Jahrhundert, eine Reliquienkrone aus dem 14. Jahrhundert und ein Reliquiar aus derselben Epoche. Die Anlage umfasst das erhalten gebliebene Wohngebäude sowie die im Schatz der Kathedrale von Amiens verwahrten Gegenstände. Die Umgebung um Cottenchy bietet eine ländliche Landschaft, die mit der Geschichte des Klosters verbunden ist. Die Ausblicke über die Region und die historischen Bezüge machen den Ort zu einem interessanten Ziel für Besucher.
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- Art
- Abtei
- Ort
- Cottenchy
- Erbaut
- 1218
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