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Opole Castle
Schloss in Polen
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Das Piastenschloss in Opole war die Residenz der Herzöge von Oppeln auf der Landzunge der Insel Pascheke. Es entstand im 13. Jahrhundert und wurde im 14. Jahrhundert erweitert. Der Schlossbau wurde unter Herzog Kasimir I. begonnen und bis 1260 fertiggestellt. Der Rundturm wurde um 1300 abgeschlossen, und die Schlosskapelle wurde 1307 geweiht. Das Schloss diente als Regierungssitz und blieb bis 1931 bestehen. Das Schloss war bis 1532 Residenz der Oppelner Herzöge und wurde nach deren Aussterben 1526 von Böhmen übernommen. Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde es vermutlich befestigt. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel es 1742 an Preußen. Ab 1816 diente es als Regierungsbezirk, und ab 1860 wurde es umgebaut. 1904/06 entstand ein neurenaissancetypischer Flügel. 1928–1931 wurde das Schloss abgerissen, und an seiner Stelle stand bis 1933 ein neues Regierungsgebäude. Der Piastenturm, der einzige erhaltene Teil des Schlosses, lag ursprünglich am Eingangstor. Er ist ein Backsteinbau mit mehrfach umgestalteter Bekrönung. 1934 erhielt er eine Blendarkade. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er 1962 renoviert und bekam einen neuen Spitzhelm. Der Turm bietet Ausblicke auf die Insel Pascheke und die Umgebung. Der Schlosspark war bereits 1893 für die Bevölkerung zugänglich.
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- Art
- Burg
- Ort
- Opole
- Baustil
- Gotische Architektur
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