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Hungerburgbahn
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Die Hungerburgbahn ist eine Standseilbahn in Innsbruck, die seit Dezember 2007 die Innenstadt mit der Hungerburg verbindet. Die Stationen wurden von der Architektin Zaha Hadid entworfen und ersetzten die ältere Bahn von 1906. Die neue Trasse führt geschwungen vom Kongresshaus über den Inn bis zur Bergstation, wobei zwei Tunnelabschnitte von 371,5 und 445 Metern Länge die Strecke prägen. Die Bahn gilt als eines der Wahrzeichen Innsbrucks und überwindet mit zwei Fahrzeugen, die jeweils 130 Personen fassen, eine Kapazität von 1.200 Fahrgästen pro Stunde. Ihre Neigungseinrichtung ermöglicht horizontales Ein- und Aussteigen an den Haltepunkten, selbst an steilen Abschnitten. Ursprünglich als touristisches Projekt geplant, dient sie auch dem ÖPNV, obwohl die Anbindung an Wohngebiete und den Alpenzoo durch die Topografie erschwert ist. Vor Ort erlebt man eine Kombination aus unterirdischen und oberirdischen Abschnitten, darunter eine 242 Meter lange Schrägseilstahlbrücke über den Inn. Die Strecke führt durch den Weiherburgtunnel und endet an der Bergstation Hungerburg, wo die Trasse der alten Bahn genutzt wird. Die beiden gelb und blau lackierten Fahrzeuge bieten während der Fahrt wechselnde Ausblicke auf die Stadt und die Nordkette.
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