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St. Leonhard
römisch-katholische Kirche in Frankfurt am Main, Deutschland
Die Leonhardskirche liegt in der Altstadt von Frankfurt am Main, am nördlichen Mainufer. Sie ist eine römisch-katholische Kirche, die 1219 als spätromanische Basilika errichtet und später gotisch umgebaut wurde. Sie ist die einzige der neun Frankfurter Dotationskirchen, die im Zweiten Weltkrieg fast unversehrt blieb. Die Kirche dient heute der englischsprachigen katholischen Gemeinde als Pfarrkirche und ist Teil der Frankfurter Domgemeinde. Die Leonhardskirche war nach dem Frankfurter Dom die zweite Stiftskirche der Stadt und hatte eine wichtige Funktion als Zwischenstation und Pilgerkirche auf dem Jakobsweg. 1219 schenkte der Stauferkönig Friedrich II. der Stadt das Grundstück, was die erste urkundliche Erwähnung der Stadtgemeinde darstellt. Das Tympanon des romanischen Pilgertores aus dem Jahr 1220 ist ein Zeichen ihrer Pilgerfunktion. Die Kirche war auch Teil des Jakobswegs, der seit 2010 wieder über Frankfurt führt. In der Kirche können Pilger und Besucher die historische Architektur bewundern, darunter romanische und gotische Elemente. Die Kirche liegt nahe dem Eisernen Steg, dem Karmeliterkloster und dem Römer. Die Figurengruppe auf dem Leonhardskirchplatz erinnert an die Verbindung zur Jakobusreise. Die Kirche war ein Zentrum der Stadtgeschichte und blieb im Zweiten Weltkrieg unversehrt, was ihre Bedeutung unterstreicht.
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- Art
- Kirchengebäude, Kloster
- Ort
- Frankfurt-Innenstadt I
- Baustil
- Romanische Architektur
- Architekt
- Philipp Jacob Hoffmann
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
Nearby
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