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Kirche in Döllach
Kirchengebäude in Döllach
Die Andreaskirche in Döllach ist eine Filialkirche der Pfarre Sagritz und gehört zur Gemeinde Großkirchheim. Sie wurde erstmals 1389 urkundlich erwähnt und ist ein spätgotisches Gotteshaus. Der Turm südlich des Chors mit drei Schallgeschoßen und einer Biedermeierhaube ist ein markanter Merkmal. Die Kirche besitzt ein Deckengemälde aus dem Jahr 1915 und eine Orgel, die 1988 eingebaut wurde. Die Fresken im Chor wurden 1983 freigelegt und zeigen religiöse Szenen. Die Kirche verfügt über einen Hochaltar aus dem Jahr 1904, der die Anbetung der Könige darstellt, sowie einen Seitenaltar mit einer Lourdesgrotte und eine Kanzel mit Gemälden der vier lateinischen Kirchenväter. Die Ausstattung umfasst zudem ein Kruzifix, eine Pietà, eine Schutzengelgruppe und Kreuzwegbilder. Die Sakristei ist in der Chornordwand untergebracht, und die Chorsüdwand führt in den Turm. Die Andreaskirche bietet einen Blick auf das Langhaus mit flachem Dach und ein zweigeschoßiges Westempore. Der Chor aus dem 15. Jahrhundert ist mit einem Netzrippengewölbe versehen, und das Chorgewölbe ist mit Ranken bemalt. Die Portale aus Serpentin und die spitzbogigen Fenster tragen zur architektonischen Gestaltung bei. Die Kirche ist ein Beispiel für die künstlerische Ausstattung und die historische Entwicklung der römisch-katholischen Architektur.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Großkirchheim
- Adresse
- Döllach 80, OG
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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