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Krzeszów Abbey
ehemalige Abtei in Krzeszów, Polen
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Das Kloster Grüssau liegt im Ortsteil Krzeszów der Landgemeinde Kamienna Góra in der Wojewodschaft Niederschlesien, Polen. Es war ein Zisterzienserorden und wurde 1242 als Benediktinerpropstei gegründet. 1292 wurde es zur Zisterzienserabtei. Der Komplex gilt als eine der bedeutendsten Barockanlagen Europas und wurde 2004 zum polnischen Historischen Denkmal erklärt. Er ist auch für das UNESCO-Welterbe nominiert. Das Kloster war ein zentrales kulturelles und religiöses Zentrum in Schlesien. Es umfasste bis 1810 ein Stiftsland mit 42 Dörfern und zwei Städten, wobei die Einwohnerzahl auf etwa 30.000 geschätzt wurde. Die Mönche betreuten die Seelsorge und sorgten für die Entwicklung des Gebiets. Die Abtei war auch ein Bildungszentrum, unter anderem durch das Stiftsgymnasium, das 1669 gegründet wurde. Zudem war es ein Zentrum der Gegenreformation und ein kultureller Mittelpunkt. Die Klosteranlage umfasst die Klosterkirche, die Münsterkirche und die St.-Josephs-Kirche. Die Fassaden und Fresken wurden im 19. und 20. Jahrhundert restauriert. Die Wallfahrt zum „Gnadenbild Unserer Lieben Frau“ war ein zentraler Pilgerort. Die Anlage umfasst auch das Bolkenhainer Burglehen, das nach der Säkularisation 1810 Staatseigentum wurde. Die Klostergebäude wurden im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt und als Lager genutzt, bevor sie 1945 wieder freigegeben wurden.
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- Art
- Abtei, Zisterzienserkloster, Baudenkmal
- Ort
- Krzeszów
- Erbaut
- 1201
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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