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Darmstädter Schloss
Schloss in Deutschland
Das Darmstädter Schloss in Groß-Umstadt steht im Nordosten der Stadt im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Es entstand aus einer Wasserburg im 12. Jahrhundert und wurde im ausgehenden Mittelalter zum Residenzschloss ausgebaut. Die Burg war im Mittelalter Sicherungsburg des östlichen Zugangs zur Stadt und markiert heute den östlichen Eingang zur Altstadt. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert von Fulda erbaut und später von den Hanauern übernommen. 1374 verpfändete das Kloster Fulda die Stadt an Hanau, und 1390 wurde sie vollständig an die Pfalz verkauft. 1458 fand in der Burg die Ehe zwischen Anna von Lichtenberg und Philipp I. statt. Ab 1460 wurde die Burg im gotischen Stil umgebaut und 1727–1747 zu einer barocken Dreiflügelanlage umgestaltet. Die Anlage umfasste einen Innenhof, einen Garten und verschiedene Flügel sowie Nebengebäude. Das Schloss umfasst heute restaurierte Nord- und Südflügel mit Durchfahrt. Der Innenhof wurde wiederhergestellt, und die Flügel sind unter einem Mansarddach verbunden. Im Südflügel sind kirchliche Einrichtungen ansässig. Der Garten gehört heute zum Alters- und Seniorenstift. Die ehemalige Amtsschreiberei und andere Gebäude wurden abgerissen, nur Teile des Vorhofes und des Gartens sind erhalten.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Groß-Umstadt
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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