Hořany

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Ústí nad Labem RegionBezirk Ústecký kraj

Hořany

ehemalige Gemeinde in Tschechien

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Hořany u Mostu war ein Dorf im Okres Most, Tschechien, gelegen am Fuß des Berges Ressl. Die Besiedlung reicht in die Jungsteinzeit zurück, mit Funden aus der Bronzezeit. Schriftlich erwähnt wurde der Ort erstmals 1396. Bis ins 16. Jahrhundert gehörte er verschiedenen Lehnsherren, bis er 1595 an die Stadt Brüx verkauft wurde. Im 17. Jahrhundert lebten etwa 10 Familien im Ort, die sich hauptsächlich von Landwirtschaft und Weinbau ernährten. Der Ort war bis 1980 ein bedeutender Wohnort mit einer Bevölkerung von bis zu 1015 Einwohnern, wobei die Mehrheit Deutsche waren. Mitte des 18. Jahrhunderts siedelten Juden an, die 1857 ein Drittel der Bevölkerung ausmachten. Ende des 19. Jahrhunderts zogen Tschechen in das Dorf, das durch Kohlebergbau wirtschaftlich wuchs. Das Schloss und die Schlosskapelle wurden im Zuge der Zerstörung im Jahr 1980 zerstört. Der Ort hatte seit den 1960er Jahren eine Bahnhaltestelle und wurde 1981 aufgelöst. Die historischen Räume und Wege sind heute Teil der Landschaft, umgeben von den Hügeln des Ressl. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die umliegenden Dörfer und die Natur des Erzgebirges.

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Art
Wüstung
Ort
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