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Château de Montagu
Burg in Frankreich
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Der Château de Montagu ist ein zerstörter Schlossruinenkomplex in der Gemeinde Marcoussis im Département Essonne, etwa 26 Kilometer südwestlich von Paris. Es liegt in der Val de Salmouille, auf der linken Uferseite eines Flusses, und ist heute vollständig in das Privatgut eines hortikulturellen Gymnasiums integriert. Die Ruinen befinden sich am Fuße des nördlichen Hügels der Talsohle. Der Schlosskomplex war in der Spätzeit des Mittelalters eine bedeutende Residenz der französischen Könige und wurde ab dem 15. Jahrhundert als Jagdplatz genutzt. Im 17. Jahrhundert war es während der Fronde ein Treffpunkt für Adelsgeschlechter wie die Condé und Conti. Nach der Französischen Revolution wurde es zerstört und bis in die 1970er Jahre weitgehend verlassen. Erst 1984 wurde es als historisches Monument geschützt. Die Ruinen umfassen die Reste der ursprünglichen Burg, die Barbacane und die sogenannten „Oubliettes“-Turm. Die Umgebung besteht aus einem ehemaligen Park, der heute zum Teil als Erholungsgebiet genutzt wird. Die Ruinen sind heute von Pflanzen überwachsen, aber durch lokale Vereine und ehrenamtliche Arbeiten teilweise sichtbar gemacht. Die Besucher können die alten Mauern, die Reste der Terrassen und die archäologischen Funde wie Keramikreste bewundern.
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- Art
- Burg
- Ort
- Marcoussis
- Denkmalstatus
- Kulturerbe-Verzeichnis in Frankreich
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