📷 Image: Wikimedia Commons
Grottes de Calès
archäologische Stätte in Frankreich
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Die Höhlen von Calès sind eine von Menschen ausgehöhlte Felsformation bei Lamanon im Département Bouches-du-Rhône. Sie liegen in einer bergigen Region südfranzösisch und wurden von der Vorgeschichte bis ins 16. Jahrhundert bewohnt. Die Höhlen dienten als Zufluchtsort oder als dauerhafter Wohnraum, wobei sie in einem Talkessel und außerhalb davon angeordnet sind. Die Höhlen waren im Mittelalter ein militärisch wichtiger Ort. Zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert lebten dort 120 bis 220 Menschen, die durch kleine Rinnen Wasser zur Zisterne brachten. Sie wurden mehrfach als Fluchtweg genutzt, etwa 1390, als Raymond de Turenne Lamanon plünderte, und in den Hugenottenkriegen. Nach dem Frieden von 1586 wurden sie endgültig verlassen. Die Höhlen bieten einen Blick auf die bergige Landschaft und sind Teil der Umgebung von Lamanon. Sie sind ein Zeugnis der Geschichte und wurden als Zufluchtsort und Wohnraum genutzt. Die Höhlen sind in einem Talkessel und außerhalb davon angeordnet und wurden durch Wasserleitungen versorgt. Die Bewohner flüchteten hierhinein, wenn die Region bedroht wurde.
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- Art
- Untergrundwohnung, Archäologische Stätte
- Ort
- Lamanon
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