Fischen im Allgäu
Gemeinde im Landkreis Oberallgäu in Bayern
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Fischen im Allgäu liegt in den Allgäuer Alpen, etwa 5,5 km nördlich von Oberstdorf. Der Hauptort befindet sich am Ufer der Iller, in die die Weiler Ach mündet. Nordwestlich erstreckt sich die Hörnergruppe, östlich die Daumengruppe. Der Ort ist Teil des Naturpark Nagelfluhkette und grenzt an die österreichische Gemeinde Langenwang. Die Gemeinde umfasst 13 Gemeindeteile, darunter Schöllang, das als Gemarkungsteil 0 eingetragen ist. Fischen wurde erstmals 860 im Zusammenhang mit einer Landschenkung erwähnt, wobei der Name „Viskingun“ stand. Die Bezeichnung „Fiskinga“ aus dem Alemannischen bedeutet „Fischfangstelle“. Im 16. Jahrhundert spielte der Ort bei Bauernaufständen eine Rolle, und 1804 wurde er an Österreich vergeben. 1818 wurde die Gemeinde gegründet, und 1972 wurde ein Teil von Schöllang eingegliedert. Die Gemeinde wuchs zwischen 1988 und 2018 um 18,9 %. Fischen ist ein heilklimatischer Kurort mit 3200 Gästebetten und über 580.000 Übernachtungen pro Jahr. Zentrale Einrichtungen sind das Kurhaus Fiskina, das Freizeitbad und der Sportpark. Der Ort ist Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren. Bekannt sind der Hinanger Wasserfall, die Frauenkapelle und die Pfarrkirche St. Verena. Prominente Persönlichkeiten aus der Gemeinde umfassen Skirennläufer, Historiker und Maler.
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- Art
- Heilklimatischer Kurort, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Oberallgäu
- Seehöhe
- 761 m
- Website
- http://www.fischen.de
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