Landmarks · Gerstheim

Gerstheim

französische Gemeinde

Gerstheim
Rauenstein CC BY-SA 3.0

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Gerstheim liegt im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est, nahe dem Rhein. Die Gemeinde grenzt an die Orte Erstein, Kehl und Ribeauvillé. Die Altstadt mit dem Lachter, einer historischen Wasserkraftanlage, prägt das Stadtbild. Die Region um Gerstheim ist geprägt von flachen Tälern und dem Rhein, der als wichtiger Handelsweg durch das Gebiet verläuft. Die Bevölkerung lebt vor allem in der Altstadt und den umliegenden Dörfern.

Gerstheim wurde erstmals 1066 urkundlich erwähnt, damals als Gerbodesheim. Die Familie von Bock und von Berstett hatte damals großen Einfluss auf das Gebiet. Im 13. Jahrhundert war das Schloss Schwanau ein Zentrum der Macht, bis es 1333 zerstört wurde. Im 19. Jahrhundert war die Gemeinde Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen. 1976 wurde ein Messturm errichtet, der die Pläne für ein Atomkraftwerk beendete. Die jüdische Gemeinde war lange Zeit bedeutend, bis die Nazis im Zweiten Weltkrieg die Einwohner deportierten.

Das Stadtbild von Gerstheim wird durch die alte Innenstadt, die als „Klein-Venedig“ bezeichnet wird, geprägt. Die evangelische Kirche mit ihrer Orgel aus dem 19. Jahrhundert und die katholische Kirche, die nach einem Brand 2011 restauriert werden musste, sind wichtige Sehenswürdigkeiten. Überreste der Maginot-Linie und eine Rheinschleuse zeigen die militärische Geschichte der Region. Die Gemeinde ist auch durch das Laufwasserkraftwerk und die Nähe zu Deutschland bekannt.

Sources (2)
Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Bas-Rhin
Seehöhe
157 m

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