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Luemschwiller
französische Gemeinde im Elsass
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Luemschwiller liegt im Sundgau, südlich von Mülhausen und nordöstlich von Altkirch in einem Seitental des Flusses Ill. Die Gemeinde grenzt an Zillisheim im Norden, Steinbrunn-le-Haut im Osten, Obermorschwiller im Südosten, Emlingen im Süden, Walheim im Südwesten, Tagolsheim im Westen sowie Illfurth im Nordwesten. Die Lage im Tal des Ill und die Nähe zu mehreren Nachbarorten prägen das Bild der Gemeinde. Der Ort wurde im 12. Jahrhundert als Limmiswiler erwähnt und bekam erst im 18. Jahrhundert seinen heutigen Namen. Im Westfälischen Frieden 1648 kam Luemschwiller mit dem elsässischen Gebiet an die französische Krone. Zwischen 1871 und 1918 war der Ort Teil des Reichslands Elsass-Lothringen. 1917 wurden die Einwohner nach Bayern evakuiert. Die Geschichte des Ortes ist auch durch die Veränderungen im Besitz und die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs geprägt. Luemschwiller ist bekannt für seine Kirche Saint-Christophe, die im 19. Jahrhundert neu gebaut wurde und Teile einer mittelalterlichen Kirche beinhaltet. Die Rinckenbach-Orgel aus dem Jahr 1833 und die Kapelle Notre-Dame-des-Neiges aus dem 19. Jahrhundert sind weitere kulturelle Highlights. Die Gemeinde hat auch eine jüdische Geschichte, die durch einen Friedhof und ein ehemaliges Synagogengebäude belegt ist. Die Bauweise der Häuser, sowohl aus Stein als auch aus Holz, spiegelt die lokale Tradition und die Nutzung der regionalen Ressourcen wider.
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- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Oberelsass
- Seehöhe
- 362 m
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