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Eteimbes
französische Gemeinde im Elsass
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Eteimbes liegt im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est, am Westrand der Elsass und am Nordwestrand des Sundgaus. Der Ort ist nur drei Kilometer östlich der Region Bourgogne-Franche-Comté entfernt und 23 Kilometer südwestlich von Mülhausen. Auf dem Gemeindegebiet fließt der Steinbach, der den Ort namensgebend ist, und trifft dort zwei Wasserscheidelinien. Die Gemeinde ist Teil des Gemeindeverbandes Sud Alsace Largue und liegt am Bergkamm Haut bois. Eteimbes wurde erstmals 1331 als Steinbach urkundlich erwähnt und gehörte bis 1324 zur Grafschaft Pfirt. Nach dem Aussterben der Pfirter kam der Ort durch die Heirat der Johanna von Pfirt mit Herzog Albrecht II. von Österreich an Habsburg. Im Zuge der Französischen Revolution erhielt Eteimbes 1793 den Status einer Gemeinde und 1801 das Recht auf kommunale Selbstverwaltung. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 war der Ort bis 1919 Teil des Deutschen Reichs und wurde 1919 wieder französisch. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort 1940 unter deutsche Verwaltung gestellt und 1944 von französischen Truppen befreit. Eteimbes ist bekannt für seine Kirche, die dem Heiligen Pantalus geweiht ist, sowie für zwei gut erhaltene Fachwerkbauten an der Rue Principale. Die Kapelle sacré coeur de Jésus wurde 1870 erbaut, und an der Rue du Haut Bois stehen noch Häuser in altertümlicher Ständerbauweise. Die Gemeinde ist von Weiden, Äckern und Wald geprägt, und viele Einwohner arbeiten in Mülhausen. Die Region um Eteimbes ist von historischen Grenzsteinen und kulturellem Erbe geprägt.
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- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Oberelsass
- Seehöhe
- 412 m
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