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Lavenone
italienische Gemeinde
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Lavenone liegt im Val Sabbia, etwa 27 Kilometer nordnordöstlich von Brescia. Die Gemeinde erstreckt sich am linken Ufer des Chiese, an der Mündung des Torrente Abbioccolo. Sie grenzt an mehrere Nachbargemeinden, darunter Idro und Bagolino. Das Gemeindegebiet umfasst auch die Fraktionen Bisenzio und Presegno. Der Idrosee liegt etwa 1,5 Kilometer nordöstlich. Die Lage am Tal des Abbioccolo und die Verbindung zum Sabbia-Tal trugen zur wirtschaftlichen Bedeutung der Siedlung bei. Lavenone wurde erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt. Die Gemeinde entstand vermutlich im Mittelalter und war von der Pieve von Idro abhängig. Die Bewohner lebten hauptsächlich von Landwirtschaft und Handwerk. Der Ort war weder befestigt noch besaß er eine Burg, hatte aber politische Bedeutung, wie ein Friedensvertrag im Jahr 1278 zeigt. Während der Herrschaft der Republik Venedig erlebte Lavenone eine wirtschaftliche Blütezeit. Im 18. Jahrhundert war der Ort ein modernes Stahlzentrum, bis ein Hochwasser 1882 alles zerstörte. Lavenone ist bekannt für die Pfarrkirche San Bartolomeo und das Santuario della Madonna delle Neve. Die Kirche wurde 1778 begonnen und 1840 eingeweiht. Im Inneren finden sich Altäre aus der Vorgängerkirche und Werke von Holzschnitzern. Die Brücke über den Abbioccolo im Osten der Ortschaft stammt aus römischer Zeit. Die Gemeinde hat heute einige Unternehmen, obwohl die meisten Einwohner in größere Städte pendeln.
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- Art
- Gemeinde in Italien
- Ort
- Provinz Brescia
- Seehöhe
- 385 m
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