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Scaparone
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Scaparone ist ein kleiner Ortsteil von Alba im Piemont, westlich des Flusses Tanaro im Roero-Gebiet. Zusammen mit den Nachbarorten Biglini und Mussotto bildet es den westlichen Teil des Gemeindegebiets von Alba. Die Landschaft wird hier vom Fluss und den sanften Hügeln des Roero geprägt. Der Ort blickt auf eine lange Geschichte zurück, die eng mit der Familie Roero, dem Bischof von Alba und der Stadt selbst verbunden ist. Im 12. Jahrhundert entstand hier das Priorat Santa Maria de’ Ulmis, ein Kloster der Zisterzienserinnen, das später in eine Diözese überging. Die Familie Scaparone prägte die Entwicklung des Ortes, indem sie Kirche und Schule errichtete. Heute leben etwa 200 Menschen in Scaparone, die sich vor allem um die Pfarrkirche und das Acli-Zentrum versammeln. Wirtschaftlich war Scaparone einst für den Gipsabbau bekannt, dessen Spuren sich in den Decken vieler Häuser finden. Heute spielt die künstlerische Verarbeitung von Zement eine Rolle, während in der Landwirtschaft vor allem Haselnüsse und Wein angebaut werden. Der Barbera d’Alba, ein lokaler Rotwein, entsteht aus den Trauben dieser Region. Die jährliche Patronatsfeier zu Ehren des Heiligen Rochus am 16. August zieht über Ferragosto hinweg Besucher an.
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