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Pont de l'Archevêché
Brücke in Frankreich
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Der Pont de l’Archevêché ist eine Straßenbrücke über den südlichen Flussarm der Seine in Paris. Sie verbindet das 5. Arrondissement mit der Île de la Cité und führt vom Quartier Saint-Victor zum Quartier Notre-Dame. Die Brücke ist 68 m lang und die schmalste der Pariser Straßenbrücken. Sie wurde 1828 erbaut und 1910 aufgrund von Schiffsunfällen und Schadensersatzforderungen geplant, doch die Umsetzung wurde aufgrund eines Hochwassers abgebrochen. Die Brücke war bis 1848 mit Gebühren für Fußgänger und Reiter belastet. Zwischen 1884 und 1900 gab es 24 Schiffsunfälle, wobei vier Schiffe sanken. 1911 stürzte ein Omnibus in den Fluss, wodurch elf Menschen starben. Die Fahrbahn ist 7 m breit und nur in eine Richtung für Fahrzeuge zugänglich. Radfahrer nutzen einen separaten Streifen, und die Gehsteige sind mit Gusseisenbrüstungen gesichert. 2016 wurden die Gitter durch Acrylglas ersetzt, um das Gewicht der Brücke zu reduzieren. Die Brücke hat drei gemauerte Bögen, wobei die äußeren jeweils 15 m und der mittlere 17 m breit sind. Die Pfeiler und Widerlager ruhen auf Holzpfählen. Sie ist 7,86 m über dem niedrigsten Wasserstand und damit die niedrigste Brücke über den südlichen Flussarm. Die Île de la Cité und das Umland bieten einen guten Ausblick auf die Seine und die Stadt.
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- Art
- Brücke
- Ort
- Paris
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