Nižná

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Nižná

Gemeinde in der Slowakei

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Nižná ist eine Gemeinde im Okres Tvrdošín in der slowakischem Region Žilinský kraj. Sie liegt im Bergland Oravská vrchovina, im Tal der Orava, am Fuße der Oravská Magura. Das Ortszentrum ist 573 Meter über Meer und fünf Kilometer von Tvrdošín sowie 25 Kilometer von Dolný Kubín entfernt. Die Gemeinde umfasst neben dem Hauptort auch die Siedlung Zemianska Dedina, die 1985 eingemeindet wurde. Nachbargemeinden sind Tvrdošín, Oravský Biely Potok, Podbiel, Lokca und Ťapešovo. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis 1420 zurückreicht, als sie erstmals erwähnt wurde. Im 19. Jahrhundert gab es hier Brauerei, Papierfabrik und Tuchwalke. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand die Textilfabrik Tesla Orava, die bis 1992 als OTF, a. s. existierte und bis zu 3300 Angestellte beschäftigte. Die Fabrik war bis 2000 ein bedeutender Arbeitgeber und produzierte fast 12 Millionen Fernsehgeräte, darunter 3,3 Millionen Farbfernsehgeräte. In Nižná gibt es die römisch-katholische Galluskirche, die ursprünglich gotisch war und 1615–1620 umgebaut wurde. Sie wurde 1715 barockisiert und 1829 erneuert. Die Gemeinde ist über die Cesta I. triedy 59 mit Ružomberok und der polnischen Grenze verbunden und besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke Kraľovany–Suchá Hora. Bekannte Persönlichkeit ist Erika Jurinová, eine Lehrerin und Politikerin.

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Art
Gemeinde in der Slowakei
Ort
Okres Tvrdošín
Erbaut
1395
Seehöhe
584 m

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