📷 Image: Wikimedia Commons
Meditační zahrada
Denkmal in Tschechien
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In Plzeň-Doudlevce entstand aus einer ehemaligen Obstplantage ein Meditationsgarten, der als Památník obětem zla an die Opfer totalitärer Regime erinnert. Der von Luboš Hruška angelegte Park liegt im Westen der Stadt und verbindet Natur mit spiritueller Symbolik. Im Zentrum steht eine von Roman Podrázský geschaffene pískovcová křížová cesta mit zwölf Stationen, die das Leiden Christi darstellen. Eine Kapelle, gewidmet dem heiligen Maxmilián Kolbe, ergänzt den Ort, der seit 1995 dem Bistum Pilsen gehört. Der Park beeindruckt durch seine harmonische Gestaltung mit Nadelgehölzen, Wasserflächen und farbigen Pflanzungen. Die Kreuzwegplastiken entstanden zwischen 1987 und 1991 unter Überwachung der Staatssicherheit, finanziert allein durch Hruškas Gehalt. Die Kapelle wurde nach 1989 von den Architekten Soukup und Opl realisiert, unterstützt von einer Stiftung mit Freunden wie Michal Pometlo. Heute dient der Ort für Gottesdienste, Konzerte und Trauungen und zieht jährlich Hundert Besucher aus dem In- und Ausland an. Besucher bewegen sich durch ruhige Gartenwege vorbei an Teichen und alten Bäumen, während die Steinreliefs der Kreuzwegstationen zum Verweilen einladen. Die Kapelle bietet einen geschützten Raum für Stille und Gebet. Im Mai und Oktober finden besondere Veranstaltungen statt, die Kultur und Spiritualität verbinden. Der Ort vermittelt, was Hruška mit dem Projekt verband: Trost, innere Stärke und die Bereitschaft, sich dem Bösen entgegenzustellen.
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- Art
- Garten, Monument
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