Didam
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Didam liegt im Norden der niederländischen Provinz Gelderland, in der Gemeinde Montferland. Der Ort ist von flachen Ebenen und kleineren Flüssen umgeben und grenzt an die Gemeinden Bergh und Liemers. Die Region war bis 2004 eine eigenständige Gemeinde, bevor sie mit Bergh zur Gemeinde Montferland verschmolz. Die Bevölkerung lebt in einer ländlichen Umgebung mit landwirtschaftlichen Flächen und kleineren Industriebetrieben. Die Geschichte von Didam reicht bis in die römische Zeit zurück, als in der Gegend archäologische Funde wie Münzen entdeckt wurden. Die Burg Didam wurde im 13. Jahrhundert errichtet und durch verschiedene Adelsfamilien besessen. Im 16. Jahrhundert brannte die Burg ab und wurde nicht mehr wieder aufgebaut. Der Name Didam wurde erstmals 1373 erwähnt, und die Gemeinde erlebte im 18. Jahrhundert eine Zunahme der Bevölkerung und die Ansiedlung von Juden. Didam ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Mariakerk, eine gotische Kirche aus dem 16. Jahrhundert, und die St. Martinus Windmühle aus dem 19. Jahrhundert. Die Gemeinde war auch Schauplatz wichtiger Ereignisse, darunter die Verlegung des SS-Commandos Hauptquartiers im Zweiten Weltkrieg. Zudem war Didam der Ausgangspunkt der Eisenbahnstrecke, die 1885 in Betrieb ging. Die Ortschaft hat auch bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht, darunter Sportler und Wissenschaftler.
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- Einwohner
- 16.603
- Bezirk
- Montferland
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