Stuttgart
25 Ziele
Fünfundzwanzig Ziele in einem Talkessel: Schlossplatz mit Altem und Neuem Schloss, Stiftskirche, Staatsgalerie und Kunstmuseum, Stadtbibliothek und Landesbibliothek, Linden-Museum und Hegelhaus; an den Hängen Fernsehturm, Weissenhofsiedlung, Schloss Solitude und die Wilhelma; dazu die Werksmuseen von Mercedes-Benz in Untertürkheim und Porsche in Zuffenhausen.
Der Name kommt von einem Gestüt: Um 950 soll hier ein Stuotgarten angelegt worden sein, daher das Pferd im Wappen. Und Stuttgart ist die einzige deutsche Großstadt mit einem eigenen Weingut. Rund 423 Hektar Reben stehen im Stadtgebiet, etwa zwei Prozent der Fläche, zum größeren Teil Rotwein; die Steillagen reichen bis an die Wohnquartiere heran.
Der Fernsehturm auf dem Hohen Bopser war 1956 eine Weltpremiere – der erste aus Stahlbeton. Die Stadt stieg aus der Finanzierung aus, der Süddeutsche Rundfunk baute allein für 4,02 Millionen Mark, eröffnete am 5. Februar 1956 und hatte das Geld im ersten Jahrzehnt über Mieten wieder eingespielt; nach einer Brandschutzsperre ist die Plattform seit dem 29. Januar 2016 wieder offen. Von der Weissenhofsiedlung, die der Werkbund 1927 unter Mies van der Rohe mit 17 Architekten und 21 Häusern baute und die 1939 abgerissen werden sollte, stehen noch zehn Häuser; das Doppelhaus von Le Corbusier gehört seit 2016 zum Welterbe.
Alle Ziele auf der Karte