Salzburg
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Eine Stadt, zwei Jahrhunderte lang von ihren Fürsterzbischöfen gebaut. Die Strecke hängt an der Festung Hohensalzburg und fächert nach unten auf: Dom, Residenz und Stift Sankt Peter in der Altstadt, seit 1996 Welterbe, über die Salzach Mirabell, vor der Stadt Hellbrunn, Klessheim und Anif, dazu Mönchsberg, Kapuzinerberg und Gaisberg.
Wolf Dietrich von Raitenau ließ nach dem Brand von 1598 die Domruine samt 55 Bürgerhäusern abtragen und die Stadt neu anlegen; gestorben ist er 1617 als Gefangener in der Festung. Markus Sittikus baute 1613 bis 1615 Hellbrunn, dessen Wasserspiele bis heute ohne Pumpe laufen, allein aus dem Gefälle des Baches. Leopold Anton von Firmian, Bauherr von Leopoldskron ab 1736, hatte 1731 über 20.000 Protestanten des Landes verwiesen; mehr als ein Fünftel überlebte die Auswanderung nicht.
Die Festung wurde nie erobert: 1525 hielt sie einer zweimonatigen Belagerung stand, den Franzosen wurde sie 1800 kampflos übergeben. Der Dom, 1614 bis 1628 von Santino Solari gebaut, verlor am 16. Oktober 1944 seine Kuppel und war erst 1959 wiederhergestellt; das Taufbecken Mozarts, 28. Jänner 1756, stammt von 1321. Die Festspiele begannen am 22. August 1920 mit dem Jedermann auf dem Domplatz und zählten 2025 rund 256.600 Besucher.
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