Podgorica

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Der Hügel Gorica gibt der montenegrinischen Hauptstadt ihren Namen und prägt ihr Gesicht. An seinen Hängen und im Tal darunter reihen sich Bauwerke, die von osmanischer Vergangenheit, sozialistischer Moderne und heutiger Dynamik erzählen. Ein Stadion, das auf einem alten Fußballplatz italienischer Soldaten entstand, eine Brücke, die als Symbol des Aufbruchs gilt, und eine Kathedrale, die mit ihrer goldenen Kuppel die Skyline beherrscht. Dazwischen liegen osmanische Uhrtürme, Klöster in Höhlen, Festungen über Flussläufen und ein Naturphänomen, das Besucher in Erstaunen versetzt. Diese Orte zeigen, wie eine Stadt ihre Geschichte bewahrt und gleichzeitig nach vorn blickt.

Ein Stadion mit wechselvoller Geschichte

Das Stadion pod Goricom thront am Fuße des Hügels, der der Stadt den Namen gab. Mit 11.080 Plätzen ist es das größte Stadion Montenegros und Heimstätte des FK Budućnost Podgorica. Seine Wurzeln reichen bis in die 1940er Jahre zurück, als italienische Soldaten hier einen einfachen Fußballplatz anlegten. 1947 wurde es als städtisches Stadion eröffnet, doch ein Brand sieben Jahre später zerstörte große Teile. In den 1980er Jahren fasste es bis zu 32.000 Zuschauer und beherbergte 1989 das erste Spiel unter Flutlicht. Nach der Unabhängigkeit 2006 wurde es modernisiert, um internationale Standards zu erfüllen. Seit 2007 trägt die montenegrinische Nationalmannschaft hier ihre Heimspiele aus, darunter das erste Länderspiel gegen Ungarn. Die vier überdachten Ränge bieten Sicht auf das Naturrasenspielfeld mit neuem Drainagesystem, während moderne Umkleiden und doppelstöckige Tribünen den Komfort erhöhen.

Eine Brücke als Zeichen des Aufbruchs

Die Millennium-Brücke verbindet die beiden Ufer der Morača und ist seit ihrer Eröffnung am Nationalfeiertag 2005 ein Wahrzeichen Podgoricas. Mit 173 Metern Länge überspannt sie den Fluss und verbindet die Straße 13. Jula im Westen mit dem Bulevar Ivana Crnojevića im Osten. Ein 57 Meter hoher Pylon trägt die 24,2 Meter breite Fahrbahn, die von zwölf Schrägseilen gehalten wird. Die Brücke entlastet die älteren Straßenbrücken und bietet je zwei Fahrspuren pro Richtung sowie beidseitige Gehwege. Erbaut wurde sie von einem internationalen Konsortium unter Leitung slowenischer, österreichischer und französischer Unternehmen im Taktschiebeverfahren. Die Kosten beliefen sich auf rund sieben Millionen Euro. Sie verbindet das historische Zentrum mit dem modernen Stadtviertel östlich des Flusses und ist ein sichtbares Zeichen des wirtschaftlichen Aufbruchs.

Eine goldene Kuppel über der Stadt

Die Auferstehungskathedrale prägt mit ihrer 35,50 Meter hohen Kuppel und dem vergoldeten Kreuz das Stadtbild Podgoricas. Sie ist die Hauptkirche der serbisch-orthodoxen Metropolie von Montenegro und dem Küstenland und zugleich das größte orthodoxe Gotteshaus des Landes. Erbaut zwischen 1993 und 2013 auf kreuzförmigem Grundriss, wurde sie am 7. Oktober 2013 feierlich eingeweiht. An der Zeremonie nahmen hochrangige Vertreter orthodoxer Kirchen teil, darunter der Ökumenische Patriarch Bartholomeos I. und die Patriarchen von Russland, Serbien und Jerusalem. Die Grundsteinlegung 1993 erfolgte durch Bartholomeos I., den serbischen Patriarchen Pavle und den montenegrinischen Metropoliten Amfilohije Radović. Im Inneren beeindruckt die Kathedrale mit einer bebauten Fläche von 1.270 m² und insgesamt 4.000 m² Innenraum. Die Fresken bedecken 6.200 m², die Mosaike auf dem Boden 1.872 m².

Ein Sportzentrum für Wettkämpfe und Kultur

Das Sportzentrum Morača liegt direkt am rechten Ufer der Morača und umfasst fünf Hektar. Die 1978 eröffnete Anlage dient als Heimspielstätte des Vereins Budućnost Podgorica und als Veranstaltungsort für Kultur und Konzerte. Sie beherbergte 2005 die Basketball-EM und 2009 die Wasserball-Weltliga. 2018 folgte eine umfassende Sanierung mit 4,5 Millionen Euro Kosten, bei der 6000 Sitzplätze in der Haupthalle und eine multifunktionale Halle mit 2200 Plätzen entstanden. Zudem war das Zentrum Spielort der Handball-EM der Frauen 2022. Vor Ort erwarten Besucher eine große Haupthalle, eine kleinere Sporthalle, ein Freiluft-Schwimmbecken mit olympischen Maßen und mehrere Spezialhallen für Kampfsport, Tischtennis oder Fitness. Außen gibt es Plätze für Futsal und Handball sowie eine Laufstrecke. Restaurants und ein Medienraum runden das Angebot ab.

Ein Uhrturm zwischen zwei Epochen

Der Uhrturm in Podgoricas Altstadt steht im historischen Viertel Stara Varoš am Bećir Beg Osmanagić-Platz. Er wurde 1667 von Hadži-paša Osmanagić errichtet und ist ein seltenes Zeugnis osmanischer Architektur, das den Zweiten Weltkrieg überstand. Mit 19 Metern Höhe ragt er als freistehender Steinbau über die umliegenden Häuser. Sein heutiges Uhrwerk stammt von 1890 aus der italienischen Werkstatt Pietro Colbachini in Bassano del Grappa. Damals wurde auch ein Metallkreuz auf der Spitze angebracht, das den Übergang von osmanischer zu montenegrinischer Herrschaft symbolisiert. Der Turm gilt heute als bedeutendes Kulturdenkmal und steht unter gesetzlichem Schutz. Besucher finden im Inneren einen renovierten Mechanismus, der 2012 durch eine elektrische Anlage ersetzt wurde, während das Original als historisches Relikt erhalten blieb.

Das einzige Nationaltheater Montenegros

Das Montenegrinische Nationaltheater wurde 1953 als städtisches Theater gegründet und trägt seit 1969 seinen heutigen Namen. Es ist das einzige professionelle Theater des Landes, das sich der Pflege des nationalen Dramas verpflichtet hat. Nach einem Brand im Jahr 1989, bei dem das Gebäude bis auf die Grundmauern zerstört wurde, erfolgte 1997 der Wiederaufbau. Die Wiedereröffnung feierte man mit einer Inszenierung von Njegoš’ *Der Bergkranz*, die Branislav Mićunović leitete. Vor Ort bietet das Theater nicht nur klassische und moderne Stücke auf der Bühne, sondern ist auch ein kultureller Treffpunkt. Die Architektur des Neubaus verbindet zeitgemäße Gestaltung mit den Anforderungen eines Nationaltheaters.

Eine Kirche aus Beton und Licht

Die katholische Kirche des Heiligen Herzens Jesu steht im Stadtteil Konik und wurde 1969 errichtet. Ihr markantes Merkmal ist der brutale Baustil, der sie zu einem besonderen Bauwerk in der Stadt macht. Der Entwurf stammt vom kroatischen Architekten Zvonimir Vrkljan, der die Form eines Schiffs wählte. Auffällig ist der 40 Meter hohe Glockenturm aus Beton mit spiralförmigen Treppen, der das Innere durch einen

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Stadion pod Goricom

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Millennium-Brücke

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Auferstehungskathedrale Podgorica

Auferstehungskathedrale Podgorica

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Sportski centar Morača

Sportski centar Morača

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Сахат-кула у Подгорици

Сахат-кула у Подгорици

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Montenegrinisches Nationaltheater

Montenegrinisches Nationaltheater

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Црква Пресветог Срца Исусовог (Подгорица)

Црква Пресветог Срца Исусовог (Подгорица)

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Трг независности (Подгорица)

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Gemeinde Podgorica

Рибница

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Toranj na Dajbabskoj Gori

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