Weiz liegt im Grazer Bergland, am Ufer des Weizbachs, der in die Raab mündet. Die Stadt breitet sich am Fuß des Zetz und des Patschabergs aus und ist etwa 25 Kilometer von Graz entfernt. Mit ihren sieben Ortsteilen wie Krottendorf oder Preding umfasst sie eine Fläche von rund 17,5 Quadratkilometern und zählt zu den größeren Orten der Oststeiermark.
Die erste urkundliche Erwähnung als „Vides“ stammt aus dem Jahr vor 1188, der Name deutet auf eine Aussicht oder Warte hin. Weiz entwickelte sich über Jahrhunderte hinweg, doch seine heutige Bedeutung als Industriestadt begann mit der Gründung der F. Pichler Werke im Jahr 1892. Das Unternehmen, das später Teil der Siemens AG wurde, prägte die lokale Wirtschaft und zog weitere Betriebe an. Auch während des Ersten Weltkriegs spielte Weiz eine Rolle, als ein eigener Bahnhof den Transport von Rüstungsgütern erleichterte.
Die Stadt besticht durch ihre historischen Bauwerke wie die spätbarocke Basilika am Weizberg oder die über 800 Jahre alte Taborkirche. Moderne Einrichtungen wie das Kunsthaus Weiz oder das futuristische Gemini-Haus ergänzen das Bild. Regelmäßige Feste wie das Mulbratlfest und kulinarische Spezialitäten wie der geräucherte Schweinsbraten oder die Apfeltrüffel zeigen die lebendige Tradition. Die Umgebung mit Höhlen, Klammwegen und der Feistritztalbahn lädt zu Ausflügen ein.