Weiler-Simmerberg liegt im Westallgäu und grenzt direkt an den Bregenzerwald in Vorarlberg. Die Landschaft ist geprägt von sanften Voralpenhügeln und tiefen, dicht bewaldeten Tobeln, in denen sich steile Felswände aus Sandstein erheben. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von etwa 557 Metern an der Rothach bis auf 906 Meter bei Unterberg.
Früher gehörte der Ort zur österreichischen Herrschaft Bregenz-Hohenegg und war Sitz eines Gerichts. Seit 1805 ist er Teil Bayerns. Die heutige Gemeinde entstand 1968 aus dem Zusammenschluss von Simmerberg und Weiler im Allgäu, 1972 kam Ellhofen hinzu. Wirtschaftlich prägend war lange die Post Brauerei Weiler, die seit 1650 besteht.
Besonders bekannt ist die Gemeinde für ihre geologischen Besonderheiten wie die Hausbachklamm oder den Enschenstein, einen markanten Nagelfluhfelsen. Das Westallgäuer Heimatmuseum und das Kornhaus dokumentieren die regionale Geschichte, während die Post Brauerei an die traditionsreiche Brautradition erinnert. Partnerschaften mit Gemeinden in Italien, Frankreich und Spanien unterstreichen die internationale Ausrichtung.