Sehenswürdigkeiten in Visaginas

Visagino Šv. kankinio Panteleimono cerkvė
Visagino Šv. kankinio Panteleimono cerkvė
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Visaginas liegt im Nordosten Litauens und entstand als Planstadt im Zusammenhang mit dem Bau des Kernkraftwerks Ignalina. Die Stadt gehört zur gleichnamigen Gemeinde und zum Bezirk Utena. Rund 15 Kilometer nordöstlich befindet sich das Dreiländereck zwischen Litauen, Lettland und Belarus, ein bekannter, aber schwer zugänglicher Aussichtspunkt.

Die Stadt wurde 1975 gegründet und trug zunächst den Namen Sniečkus, benannt nach einem ehemaligen Vorsitzenden der litauischen Kommunistischen Partei. 1977 erhielt sie Stadtrecht und wurde nach der Unabhängigkeit Litauens in Visaginas umbenannt. Heute ist sie ein Zentrum der russischsprachigen Minderheit in Litauen, in der ethnische Russen die größte Gruppe stellen, gefolgt von Belarussen und Ukrainern.

Visaginas ist geprägt von der Schließung des Kernkraftwerks im Jahr 2009, die zu einer schwierigen Arbeitsmarktsituation führte. Die Wirtschaft leidet unter Fachkräftemangel, während Unternehmen wie das Textilunternehmen Visatex auf ausländische Arbeitskräfte zurückgreifen. Die Stadt kämpft zudem mit sozialen Problemen wie Drogenkonsum. Bekannt ist sie auch als Heimat mehrerer Sportler und Künstler, darunter die Sängerin Alina Orlova und der Skilangläufer Vadim Gusev.

📋 Zahlen & Fakten

Einwohner
19.586

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