Villimpenta liegt in der Lombardei, etwa zwanzig Kilometer östlich von Mantua, umgeben von flachem Land, das sich zwischen den Flüssen Etsch und Mincio ausdehnt. Fünf Nachbargemeinden grenzen an den Ort: Castel d’Ario, Gazzo Veronese, Roncoferraro, Sorgà und Sustinente. Der Name könnte von einem lateinischen Ausdruck für ein bemaltes Landhaus stammen.
Frühe Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Stein- und Bronzezeit zurück. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem elften Jahrhundert, als ein Kastell in Villapicta dem Kloster San Zeno in Verona gehörte. Später wechselten die Herrscher mehrfach: Veroneser Adlige, die Scaliger und Visconti prägten die Geschichte, bis die Gonzaga im vierzehnten Jahrhundert die Herrschaft übernahmen und bis zu ihrem Sturz blieben. Im Lauf der Jahrhunderte wurde der Ort mehrmals geplündert, unter anderem von französischen und österreichischen Truppen.
Besonders sehenswert sind das Scaliger-Kastell aus dem elften Jahrhundert, die Villa Gonzaga-Zani aus dem sechzehnten Jahrhundert, entworfen von Giulio Romano, und die Pfarrkirche San Michele Arcangelo aus dem achtzehnten Jahrhundert. Ein Museum erinnert an den Rennfahrer Tazio Nuvolari. Jährlich findet das Risotto-Festival statt, das mit einer Olivenpresse aus dem Süden Italiens verbunden ist.