Sehenswürdigkeiten in Villars

Kloster Boschaud
Kloster Boschaud
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Villars liegt im Nordosten des Départements Dordogne, in der Region Aquitanien, und ist eine Grenzgemeinde zum Regionalen Naturpark Périgord-Limousin. Das Gemeindegebiet erstreckt sich zwischen 125 und 240 Metern Höhe, wobei der tiefste Punkt im Südwesten nahe La Gorce und der höchste bei Piche-Sèvre an der Ostgrenze liegt. Der Ort wird vom Fluss Trincou durchzogen, der im Ortskern mehrere kleine Bäche aufnimmt und das Gebiet in südsüdwestlicher Richtung entwässert.

Der Name Villars stammt aus dem Okzitanischen und bedeutet „Dorf“ oder „Weiler“. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins Untere Magdalenien zurück, belegt durch prähistorische Tierdarstellungen in der Villars-Höhle. Im 12. Jahrhundert entstand die romanische Kirche Saint-Martial, während die Zisterzienser 1154 die Abtei Boschaud gründeten, die später in den Religionskriegen und während der Fronde zerstört wurde. Das im 16. Jahrhundert erbaute Schloss Puyguilhem prägt bis heute das Ortsbild.

Villars ist von ausgedehnten Wäldern und einer abwechslungsreichen Landschaft geprägt, die zu Wanderungen auf dem Fernwanderweg GR 436 einlädt. Das Schloss Puyguilhem und die verfallene Abtei Boschaud zeugen von der historischen Bedeutung des Ortes. Die Gemeinde lebt heute vor allem von forstwirtschaftlicher Nutzung, während der Tourismus durch die Villars-Höhle und die malerische Umgebung angezogen wird.

📋 Zahlen & Fakten

Einwohner
470

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