Vif liegt in den französischen Alpen, eingebettet im Tal der Gresse. Die Gemeinde ist von mehreren Nachbargemeinden umgeben, darunter Varces-Allières-et-Risset im Norden und Saint-Paul-de-Varces im Westen. Durch das Gebiet führen wichtige Verkehrswege wie die Autoroute A51 und die ehemalige Route nationale 75.
Die Geschichte Vifs reicht bis ins frühe Mittelalter zurück, als um das Jahr 1000 eine Kirche namens Saint-Jean-Baptiste erwähnt wurde. Später entstand ein Benediktinerpriorat, das der Abtei Grenoble unterstand. Im 17. Jahrhundert gründete der Orden der Ursulinen einen Konvent in der Ortschaft. Während des Zweiten Weltkriegs diente Vif vorübergehend als Internierungslager für Verwaltungsinternierte, darunter Deutsche aus dem Saarland.
Besonders bekannt ist Vif für seine historischen Bauwerke wie die Kirche Saint-Jean-Baptiste aus dem 13. Jahrhundert und die romanische Kirche Notre-Dame in Genevrey. Das Wohnhaus der Gebrüder Champollion, die hier lebten, ist heute ein Museum. Ein weiteres Wahrzeichen ist das Eisenbahnviadukt. Die Gemeinde pflegt eine Partnerschaft mit der italienischen Stadt Rivalta di Torino.