Vernár liegt eingebettet zwischen der Niederen Tatra und dem Slowakischen Paradies, am Nordhang des Vernárpasses. Die Gemeinde befindet sich etwa auf halber Strecke zwischen Poprad und Brezno, umgeben von einer bergigen Landschaft, die Wanderer und Naturliebhaber anzieht.
Erstmals taucht der Ort als Villa Vernari in einer Urkunde aus dem Jahr auf, als Werner, der Sohn von Hans aus Žakovce, sich hier nach deutschem Recht niederlassen durfte. Diese frühe Erwähnung zeigt die Verbindung zu deutschen Siedlern, die dem Ort später den Namen Wernsdorf gaben.
Heute ist Vernár vor allem durch seinen Bahnhof bekannt, der an der Bahnstrecke Margecany–Červená Skala liegt. Die malerische Lage zwischen zwei Gebirgszügen macht den Ort zu einem beliebten Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Naturparks.