Val-Cenis liegt in den französischen Alpen, eingebettet im Vanoise-Massiv. Das Gebiet ist bekannt für sein großes Skigebiet, das sich über mehrere Dörfer erstreckt. Die Gemeinde grenzt an Orte wie Tignes und Val-d’Isère im Norden sowie an italienische Gemeinden wie Bardonecchia im Süden. Die Landschaft ist geprägt von Bergen und Tälern, die sowohl im Winter als auch im Sommer Besucher anziehen.
Die Gemeinde entstand 2017 durch den Zusammenschluss mehrerer kleinerer Orte: Bramans, Lanslebourg-Mont-Cenis, Lanslevillard, Sollières-Sardières und Termignon. Jeder dieser Orte brachte eigene Traditionen und Bauwerke mit ein, die heute das Bild von Val-Cenis prägen. Historisch war die Region vor allem durch ihre Lage an wichtigen Handelswegen zwischen Frankreich und Italien von Bedeutung.
Val-Cenis besticht durch seine historischen Kirchen und Kapellen, die in einigen Ortsteilen als Kulturdenkmäler gelten. Dazu gehören etwa die Kirche Saint-Michel in Lanslevillard oder der Monolith von Sardières. Die Mischung aus alpiner Natur und kulturellen Schätzen macht den Ort zu einem besonderen Ziel für Touristen und Geschichtsinteressierte.