Sehenswürdigkeiten in Urriés

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Urriés liegt im Norden der Provinz Saragossa, eingebettet in die sanften Hügel des Pyrenäenvorlands. Die Gemeinde erstreckt sich über die Montes de Zuera und Montes de Castejón auf etwa 520 Meter Höhe. Im Süden fließt der Río Onsella vorbei, während im Norden der Río Regal in den Stausee Embalse de Yesa mündet. Neben dem Hauptort gehört auch das fast verlassene Ruesta zur Gemeinde, das durch die Flutung des Tals nach dem Bau des Staudamms entvölkert wurde.

Erstmals erwähnt wird Urriés im 12. Jahrhundert, als die Sebastianuskirche entstand. Der Ort war lange von Landwirtschaft und Viehzucht geprägt, doch der Bau des Embalse de Yesa veränderte die Landschaft und das Leben der Bewohner nachhaltig. Ruesta, einst ein eigenständiger Ort, verlor durch die Flutung seine Bedeutung und ist heute fast menschenleer.

Besonders sehenswert sind die romanische Sebastianuskirche aus dem 12. Jahrhundert und der mittelalterliche Turm in Urriés. In Ruesta finden sich die Johannes-der-Täufer-Kapelle, die Jakobuskapelle sowie die Ruine einer Burg aus dem 11. oder 12. Jahrhundert. Ein markantes Naturdenkmal ist der Samson-Stein, der der Legende nach mit einem einzigen Schritt entstand.

📋 Zahlen & Fakten

Einwohner
50
Fläche
37,27 km²
Seehöhe
557 m
Bezirk
provincia de Zaragoza

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Sehenswürdigkeiten

4

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