Die Gmina Tułowice liegt in der Schlesischen Tiefebene, etwa sechs Kilometer von Oppeln entfernt. Durch das Gebiet fließt die Steinau, und ein großer Wald erstreckt sich im Forst Tułowice. Die Gemeinde grenzt unter anderem an Dambrau und Friedland.
Die heutige Gemeinde entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, als der Ort von der Roten Armee eingenommen wurde. Zuvor gehörte das Gebiet zur kleineren Woiwodschaft Opole, bevor es 1998 wieder in die heutige Struktur eingegliedert wurde. Seit 2018 ist Tułowice eine Stadt und die Gemeinde führt seither ihren aktuellen Status.
Bekannt ist Tułowice für seine Keramik- und Porzellanherstellung, die dem Ort seinen Ruf gab. Die Stadt unterhält Partnerschaften mit Wendeburg in Niedersachsen und Bělá pod Pradědem in Tschechien. Durch die Gemeinde verläuft die Autobahn A4, und der Haltepunkt Tułowice Niemodlińskie liegt an der Bahnstrecke zwischen Oppeln und Neisse.