Traun liegt im oberösterreichischen Alpenvorland auf etwa 270 Metern Höhe und ist eine der größeren Gemeinden des Bundeslandes. Der Fluss Traun prägt das Stadtbild und schafft natürliche Grünflächen, während die Stadt selbst von Industrie- und Gewerbegebieten, Siedlungsflächen und landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben ist. Mit einer Fläche von rund 15 Quadratkilometern ist Traun dicht besiedelt, wobei etwa die Hälfte des Gebiets landwirtschaftlich genutzt wird. Die Stadt grenzt direkt an Linz und mehrere Nachbargemeinden wie Leonding und Pasching.
Die Geschichte Trauns reicht bis in die Vor- und Frühgeschichte zurück, als keltische Gruppen das Gebiet besiedelten. Später nutzten die Römer die Lage an der Traun für Verkehrswege und Landwirtschaft. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einer bäuerlich geprägten Siedlung, die erst mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wuchs. Der Fluss diente lange als Grundlage für Mühlen und Fischerei, bevor die Stadt durch ihre Nähe zu Linz und gute Verkehrsanbindungen an Bedeutung gewann.
Heute ist Traun vor allem für sein Schloss bekannt, das seit dem 12. Jahrhundert im Besitz der Grafen Abensperg-Traun ist und heute als kulturelles Zentrum dient. Die Stadt bietet ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm, darunter Konzerte, Märkte und Feste wie das „Traun-Vinum“ oder die „Trauner Kulturtage“. Mit Projekten wie dem Kulturpark Traun und der Revitalisierung des Hauptplatzes verbindet die Stadt historische Substanz mit moderner Infrastruktur. Wirtschaftlich prägen mittelständische Betriebe und bekannte Unternehmen wie der PEZ-Hersteller Haas das Bild.