Theresienfeld liegt im Industrieviertel Niederösterreichs, eingebettet in eine fast quadratische Fläche von etwa elf Quadratkilometern. Nur ein kleiner Teil ist bewaldet, der Rest besteht aus karger Steppe auf einem Schotterkegel der Piesting. Nördlich grenzt Felixdorf, nordöstlich Eggendorf, südlich und westlich die Stadt Wiener Neustadt an das Gemeindegebiet.
Gegründet wurde der Ort 1763 auf Anordnung von Kaiserin Maria Theresia als Kolonistendorf, um die unbesiedelte Wiener Neustädter Heide urbar zu machen. Ein Kanal namens Tirolerbach brachte Wasser aus der Piesting in die Mitte der Siedlung. Die ersten Bewohner kamen vorwiegend aus Tirol, was sich noch heute in den Hofnamen widerspiegelt. Nach der Aufhebung der Erbuntertänigkeit wurde Theresienfeld 1850 eine eigenständige Gemeinde.
Prägend ist die katholische Filialkirche zum Heiligen Kreuz, die Landesberufsschule und der Tirolerbach, der einst die Bewässerung sicherte. Die Gemeinde entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer Marktgemeinde mit starkem Bevölkerungswachstum. Verkehrlich ist Theresienfeld durch die Südbahn und die Bundesstraße 17 gut angebunden. Persönlichkeiten wie der Waffentechniker Franz von Uchatius oder der Porträtmaler Richard Nitsch stammen von hier.