Szubin liegt in Großpolen, etwa zwanzig Kilometer westlich von Bromberg. Zwei kleine Flüsse, Gąsawka und Biała Struga, durchziehen die Stadt. Sie ist Sitz einer gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde.
Erstmals erwähnt wurde Szubin im Jahr. Eine katholische Kirche soll bereits im Jahr gestiftet worden sein. Im Mittelalter erhielt der Ort das Stadtrecht. Nach der Ersten Polnischen Teilung kam die Stadt zu Preußen, später gehörte sie zeitweise zum Herzogtum Warschau und fiel schließlich wieder an Preußen zurück. Im frühen 20. Jahrhundert gab es hier eine evangelische Kirche, zwei katholische Kirchen und eine Synagoge.
Bekannt ist Szubin auch für sein Schloss und das Museum Ziema Szubińska. Persönlichkeiten wie der Rabbiner Moses Mielziner oder der General Friedrich-Wilhelm von Chappuis stammen aus der Stadt. Die Umgebung mit ihren 32 Dörfern prägt das Gemeindebild.