Słupca liegt im Osten Großpolens, etwa siebzig Kilometer von Posen entfernt. Östlich der Stadt befindet sich Września, während Słupca selbst als Sitz des Powiat Słupecki gilt. Die Stadt ist eine eigenständige Gemeinde und zugleich Zentrum einer größeren Landgemeinde.
Erstmals taucht der Ort im Jahr erwähnt auf, als er Stadtrecht erhielt. Später verlieh ein polnischer König dem damaligen Besitzer das Recht, eine eigene Münze zu prägen. Im Mittelalter war die Stadt befestigt, doch ein Brand zerstörte sie vollständig. Nach wechselnden Herrschaften unter preußischer, polnischer und russischer Verwaltung verlor Słupca zeitweise sein Stadtrecht, bevor es wiederhergestellt wurde. Während der Besatzung im Zweiten Weltkrieg trug sie einen deutschen Namen und beherbergte mehrere Gotteshäuser unterschiedlicher Konfessionen.
Bekannt ist die Stadt vor allem als Geburtsort eines deutschen Malers und eines Fußballspielers. Als Verwaltungssitz verbindet sie städtisches Leben mit einer ausgedehnten ländlichen Umgebung, zu der zahlreiche Dörfer gehören.