Stattegg liegt im Grazer Bergland nördlich von Graz, wo sich das Tal des Andritzbaches zum Schöckl hin öffnet. Die Gemeinde erstreckt sich von etwa 387 Metern Höhe im Tal bis zu 1340 Metern am Niederschöckl, mit fünf Bergen über 1000 Metern, darunter der Zwölferkogel und der Niedere Schöckl.
Der Name geht auf eine Burg zurück, die auf einem Hügel zwischen dem heutigen Ortsteil Hub und der Volksschule stand. Die Stadecker, ein einflussreiches Geschlecht, prägten hier im Mittelalter Geschichte, etwa als Erzbischöfe von Salzburg oder Landeshauptleute. Nach ihrem Aussterben um 1400 blieb die Region vor allem ländlich geprägt.
Heute ist Stattegg bekannt für seine landschaftliche Vielfalt, von den bewaldeten Hängen des Schöckl bis zu den stillgelegten Kalköfen, die unter Denkmalschutz stehen. Die Andritz-Ursprungquelle zieht Besucher an, während der Alpengarten Rannach auf dem Höhenrücken blühende Natur bietet. Persönlichkeiten wie der Fußballer Florian Kainz oder der Radsportler Franz-Josef Lässer verbinden den Ort mit überregionaler Bekanntheit.