Sehenswürdigkeiten in Spremberg

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Spremberg, niedersorbisch Grodk, ist eine Stadt in Brandenburg, eingebettet in eine Auenlandschaft zwischen zwei Armen der Spree. Die Spree durchfließt die Stadt, die auf einer Insel inmitten der Flussniederung liegt. Südlich von Cottbus gelegen, grenzt sie an den sächsischen Landkreis Bautzen und ist nur etwa 25 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt. Die Stadt wird durch die Talsperre Spremberg ergänzt, die als Naherholungsgebiet dient.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Spremberg im Jahr 1301, doch archäologische Funde deuten auf ältere Siedlungen im Bereich der heutigen Kreuzkirche hin. Die Stadt war über Jahrhunderte Schauplatz wechselnder Herrschaften, darunter die Wettiner, die Adelsfamilie von Schwarzburg und später die von Kittlitz. Mehrfach wurde sie von Bränden und Seuchen heimgesucht, darunter verheerende Stadtbrände in den Jahren 1556, 1604 und 1646. Auch der Dreißigjährige Krieg und die Pest hinterließen tiefe Spuren.

Heute prägen die sorbische Kultur und die historische Altstadt das Bild der Stadt. Der Schriftsteller Erwin Strittmatter, selbst aus der Region, beschrieb die unterschiedlichen Deutungen des Namens: Die Sorben nennen sie „Grodk“ – die Stadt, während die deutsche Bezeichnung „Spremberg“ auf die Lage an der Spree am Berg verweist. Ein Gedenkstein erinnert an die einstige Lage als geographischer Mittelpunkt des Deutschen Reiches zwischen 1871 und 1918. Die offizielle Zusatzbezeichnung „Perle der Lausitz“ unterstreicht die Bedeutung der Stadt in der sorbischen Niederlausitz.

📋 Zahlen & Fakten

Einwohner
21.497
Fläche
202,32 km²
Seehöhe
97 m
Bezirk
Landkreis Spree-Neiße

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