Solnhofen liegt im Tal der Altmühl in Mittelfranken, umgeben von Wäldern wie dem Hochholz und geprägt von Steinbrüchen. Nachbarorte sind unter anderem Weißenburg im Nordwesten und Eichstätt im Osten, während das Naturschutzgebiet Zwölf-Apostel-Felsen östlich des Orts liegt. Die Gemeinde ist bekannt für ihre Fossilienfunde im Solnhofener Plattenkalk, darunter der berühmte Archaeopteryx.
Erstmals erwähnt wird Solnhofen im 8. Jahrhundert unter dem Namen „Husen“, später als „Solaehofinum“. Der Ort entwickelte sich um ein Kloster, das der angelsächsische Missionar Sola gründete und das später nach ihm benannt wurde. Im Mittelalter wechselte Solnhofen mehrfach die Herrschaft, darunter an die Grafen von Truhendingen und die Markgrafen von Ansbach. Wirtschaftlich prägte später die Glasindustrie das Bild.
Heute ist Solnhofen vor allem für seine Fossilienfunde und den lithografischen Schiefer bekannt. Die ehemalige Klosterkirche beherbergt noch Relikte aus dieser Zeit, während die Umgebung mit Wanderwegen und Radrouten wie dem Altmühltalradweg lockt. Der Ort verbindet damit geologische Besonderheiten mit historischer Bedeutung.