Saint-Péray liegt im Département Ardèche, etwa fünf Kilometer westlich von Valence, an der Ostflanke des Zentralmassivs. Die Gemeinde wird von den Ruinen der Burg Crussol überragt und befindet sich auf der rechten Seite der Rhône. Bekannt ist sie für ihre Weißweine und liegt in unmittelbarer Nähe zur Rotweingemeinde Cornas. Der Fluss Mialan durchquert das Gemeindegebiet, das weitgehend vor den kalten Mistralwinden geschützt ist.
Der Name der Gemeinde geht auf den heiligen Petrus zurück. Während der Säkularisation in der französischen Revolution wurde sie vorübergehend Péray Vin genannt.
Saint-Péray prägt ein gleichnamiges Weinbaugebiet mit Appellation d’Origine Contrôlée-Status, das ausschließlich Weißweine aus den Rebsorten Roussanne und Marsanne blanche hervorbringt. Berühmt wurde die Region auch für ihren Schaumwein, dessen Herstellung 1825 durch einen Kellermeister aus der Champagne angeregt wurde. Zu den bekanntesten Liebhabern der Weine zählen Alphonse de Lamartine, Alphonse Daudet, Richard Wagner und Zar Alexander II. Die Burgruine Crussol und die Kirche Saints-Pierre-et-Paul sind sehenswerte Bauwerke der Gemeinde.